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Seine Aktivitäten können in drei Kategorien eingeteilt werden: Spiritualität, Heilung und humanitäre Hilfe. Der spirituelle Teil umfasst die Bewahrung und Lehre der tibetisch-buddhistischen Tradition in Samye Ling. Was Heilung betrifft, fördert Akong Rinpoche die Erhaltung der tibetischen Medizin durch Ausbildungen und Kräuteranbau in Tibet, sowie Forschungsprojekte und eine Arztpraxis in Schottland. Außerdem entwickelte er in Zusammenarbeit mit westlichen Psychotherapeuten ab Anfang der 80ger Jahre die Tara Rokpa Therapie. (Tara ist Sanskrit und heißt befreien oder Methode der Befreiung, Rokpa ist tibetisch und heißt Hilfe, Beistand). Tara Rokpa ist ein selbstverantwortlicher Prozess innerer Entwicklung. Seine Grundlage ist Selbsterkenntnis und die Entwicklung von Mitgefühl gegenüber uns selbst und anderen. Es basiert auf Philosophie, Psychologie und Meditationserfahrung des Mahayana-Buddhismus, verbunden mit westlichen psychotherapeutischer Sichtweisen und Methoden. Er ist nicht religiös gebunden und offen für alle. 1980 gründete Akong Rinpoche die Hilfsorganisation Rokpa International. Diese in der Schweiz basierte Wohltätigkeitsorganisation mit Zweigstellen in 18 Ländern hilft mit 150 Projekten den Ärmsten der Armen, vor allem in Tibet, Nepal und Zimbabwe. Das Motto ist "Helfen, wo Hilfe benötigt wird" und durch den größtenteils ehrenamtlichen Einsatz kommen die Spenden fast vollständig dort zum Einsatz, wo sie gebraucht werden. Akong Rinpoche ist ein kompetenter Meister des Vajrayana und besitzt die Überlieferung des Mahamudra. Er ist bekannt für sein tiefes Verständnis der westlichen Lebensverhältnisse, seinen unschätzbaren spirituellen Rat und seine geistige Führung. Er hat nicht nur großes Mitgefühl und große Geduld, sondern lehrt auch eine Bescheidenheit, die er Tag für Tag vorlebt. |
Akong
Rinpoche wurde 1939 in Tibet geboren. Er wurde im
Alter von 3
Jahren als Reinkarnation des 1. Akong Lama inthronisiert und trat im
Alter von 6 Jahren ins Kloster ein, wo ein intensives Training begann.
Seine Ausbildung umfasste nicht nur die Lehren des Buddhismus, sondern
auch die der Medizin. Er hatte als Abt die Verantwortung für
mehrere Klöster. Nach seiner Flucht aus dem besetzten Tibet
1959. In der "young lamas home school" kümmerte er sich um die
Erziehung junger Reinkarnationen, die als Flüchtlinge nach Indien
gekommen waren. 1963 reiste er zusammen mit Chögyam
Trungpa
Rinpoche nach England, wo Trungpa Rinpoche in Oxford studierte, während Akong Rinpoche in einem Krankenhaus arbeitete.
1967 gründeten die Beiden in Schottland das damals erste tibetisch-buddhistische Meditationszentrum
und Kloster im Westen,