Zu meiner Person

1960 wurde ich in Kühren bei Preetz geboren. Nach dem Abitur 1980 begab ich mich auf die Suche nach einer alternativen Lebensgemeinschaft, die mich 1982 nach Schottland in das  tibetisch-buddistische Kloster und Seminarzentrum Kagyu Samye Ling führte. Dort sollte ich 15 Jahre bleiben. Ich arbeitete in Druckerei, Fundraisingbüro, Gemüsegarten und Küche, studierte den Buddhismus mit vielen hervorragenden Lehrern und lernte zu meditieren, sowie die buddhistischen Grundsätze im Alltagsleben anzuwenden.

1993-1997 nahm ich an einem traditionellen Drei-Jahresretreat teil, in dem Gruppen von c.a. 12-20 Männern oder Frauen in geschlossenen Klausur leben und sich intensiv in die vielfältigen Aspekte tibetischer Meditationsrituale vertiefen. Im Anschluss erhielt ich die Lehrerlaubnis von Akong Rinpoche.

1997-2002 war ich in dem buddistischen Zentrum Theksum Tashi Chöling in Hamburg als Übersetzerin für den tibetischen Lama Tenpa Gyaltsen, sowie als Lehrerin und Organisatorin tätig.  Von Lama Tenpa lernte ich sehr viel über die zeitgenössische Vermittlung der traditionellen Inhalte. Außerdem nahm ich am dreijährigen Nitartha Studienprogramm mit Pönlob Rinpoche und zwei zweimonatigen Intensivkursen in Pullahari, Nepal teil, wo ich die philosophischen Sichtweisen, Logik und Debatte, sowie die tibetische Sprache studierte. Während dieser Zeit begann ich auch, mich für die integrale Theorie von Ken Wilber zu interessieren und viele seiner Bücher zu lesen. 1997 lernte ich auch Ralf Heymann kennen, den ich 2012 geheiratet habe.

2002-2006 nahm ich an einem weiteren Drei-Jahresretreat teil, diesmal auf der Insel Holy Isle. Ich konnte meine Kenntnisse und Erfahrungen vertiefen und unterstützte die Leiterin in der Betreuung der Teilnehmerinnen. 

Im April 2006 zog ich zu meiner Mutter Ilse Rendtorff (Gründerin des Erdheilungsvereins "Quelle des Friedens") nach Kronshagen, um mich um sie zu kümmern. Dort begann ich bald, eine wöchentliche Meditationsgruppe anzuleiten. 

Im Dezember 2006 reiste ich zum ersten Mal in das Samye Dzong Kirchheim bei Stuttgart. Ich lehre dort seitdem mehrmals im Jahr und bin aktiv im Vorstand tätig.  Gemeinsam mit der deutschen Nonne Ani Semchi arbeitete ich auf Anregung von Akong Rinpoche einen dreijährigen Studienkurs aus, den wir ab 2009 parallel in Kirchheim und Kiel durchführten. 2010 startete an beiden Orten der zweite Durchlauf, 2012 ein weiterer im Samye Dzong Südbelgien (Nirdrum).

2006 nahm ich auch meine Lektüre von Ken Wilbers Büchern wieder auf und suchte Gleichgesinnte in Kiel, was 2008 zur Gründung des integralen Salons führte. Ich wurde Mitglied des Integralen Forums und besuche seit 2009 die jährlichen Tagungen, wo ich viel Inspiration von den amerikanischen und deutschen Vertretern empfing, insbesondere Terry Patten, Diane Hamilton und Susann Cook-Greuter. 2010 nahm ich an einer Fortbildung im Big Mind Prozess mit Andreas Schröder teil, im April 2011 an der Fortbildung "Train the Trainer Integral" der Integralen Akademie mit Michael Habecker und Rolf Lutterbeck und im Februar 2012 an einer Einführung in die Holakratie mit Brian Robinson. Außerdem finden zweimal im Jahr Treffen und Fortbildungen für Salonleiter statt. Seit 2013 bin ich für die Organisation der Konferenzen des integralen Forums verantwortlich und im Kernteam der Integral European Conference, die bisher 2014 und 2016 stattfand und für 2018 geplant ist.

Im Juni 2011 machte ich mich selbständig, so dass ich seither meine ganze Zeit und Kraft in die Vermittlung der Inhalte stecken kann, die meinem Erleben nach so wesentlich und hilfreich für ein sinnvolles, gesundes und erfülltes Leben sind.